Wie ich Arbeite

    Meine Arbeit orientiert sich an einem humanistischen Menschenbild und geht prinzipiell davon aus, dass sich in meinem Gegenüber trotz oder jenseits der vordergründigen Pathologie ein sinnvoller Prozess abspielt, der einem Persönlichkeitsteil dient, der noch nicht anders als in einer leidvollen, belastenden Art gelebt werden kann.

    Wie meiner Biographie entnommen werden kann bin ich persönlich ein Mensch mit viel Offenheit für verschiedenste Spirituelle Perspektiven und Praktiken – wichtig ist mir in meiner Arbeit aber eine „Weltanschauliche Neutralität„. d.h. dass ich versuche, die Sicht meines Gegenübers auf die Welt möglichst gut zu verstehen und meine Begleitung individuell auf die jeweilige Lebenswirklichkeit einzustellen.

    Diese Grundhaltung äußert sich auch in meiner großen Methodenvielfalt, denn:

    Wenn man als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht jedes Problem wie ein Nagel aus!“ (Abraham Maslow).

    Richtig ist für mich, was für mein Gegenüber funktioniert und in diesem Sinne bemühe ich mich um eine konstante Erweiterung meines Handlungsrepertoires und meiner Bewußtheit für die verschiedensten Lebensprobleme. Um der Gefahr der Beliebigkeit nicht zu erliegen, arbeite ich mit all diesen Mitteln auf der Basis des Verständnisses, das ich in der Prozessorientierten Psychologie von Arnold Mindell gelernt habe.

    Trotz meines insgesamt ganzheitlichen Behandlungsansatzes sind mir aufgrund meiner Arbeit im klinisch-statonären Umfeldes die Grenzen einer rein psychotherapeutischen Arbeit immer bewußt, so dass ich auch die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit Psychiatern und Hausärzten stets im Blick behalte.