Die Prozessorientierte Leadership-Methodik macht folgendes möglich:

    Die Eröffnung einer neuen Perspektive, die es erlaubt, alle Zustände eines kollektiven Veränderungsprozesses mit universalen Kriterien zu beschreiben. Dies bildet die analytische Grundlage, auf der individuelle, der jeweiligen Situation angepasste Facilitating- und Führungsmethoden entwickelt werden. Dazu gehört auch eine umfassende Interventionsmethodik, welche die Weiterentwicklung von Teams, Gruppen und Organisationen ermöglicht. Diese beruht unter anderem auf einem Diversitätsverständnis, das alle Individuen und Untergruppen in einer Organisation als wertvolle Informationsträger sieht, die ihren Beitrag zum Gesamtprozess leisten. In diesem Zusammenhang bietet das zugrunde liegende Paradigma („Worldwork“) auch eine umfassende Grundlage zur Führung einer multikulturellen Organisation und zur Fascilitation multikultureller Teams.

    Diversität wird dabei als Konzept gesehen, das weit über den Dialog der Machtverteilung (z.B. in Bezug auf Ethnie, Kultur, Gender oder sexuelle Orientierung) hinausgeht, und die kreativen Charakteristika aller Beteiligten zum Ausdruck bringt. Das „Worldwork-Paradigma“ bietet außerdem einen Ansatz zur persönlichen Entwicklung, bei dem das eigene Bewußtsein und die je individuelle Art der Wahrnehmung für die Persönlichkeits- und berufliche Entwicklung eingesetzt werden. Somit müssen keine Verhaltensweisen eingeübt werden, sondern es kann der Bewußtseinsprozess des Individuums und der Gruppe genutzt werden, um den eigenen Führungsstil weiterzuentwicklen. Dabei kann persönliche Authentizität, von der der Erfolg jeder Intervention abhängt, stetig weiterentwickelt werden.