Entspannung und Meditation  

Entspannung und Meditation

    Während eines 9-wöchigen Trainings in „Yoga-Therapie“ erwies es sich als DIE große Erkenntnis für mich, daß ein Mensch schlagartig eine körperliche und seelische Regeneration erfährt, wenn er/ sie es schafft, sich für einige Zeit nicht mehr mit der eigenen Lebensgeschichte und den damit verbundenen Problemen und Herausforderungen zu identifizieren. Sehr kontinuierlich hatten uns die indischen Lehrer in dieser Zeit immer mehr von Übungen mit „äußeren“ Bewegungen zu Übungen mit mehr und mehr „inneren“ Beobachtungen und zuletzt zunehmende „Bewegungslosigkeit“ geführt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten erwies sich die damit verbundene Stille als tiefe Quelle der Freude und Regeneration, die ich nie vergessen werde. Nach dem Konzept der indischen Lehrer (und auch meiner Erfahrung entsprechend) bringt sich der Körper „in eigener Intelligenz“ wieder in Ordnung, wenn wir davon absehen können, ihn kontinuierlich unseren Vorstellungen über uns und die Welt zu unterwerfen.

    Im Lauf der Jahre (und auch im Zuge meines Nebenfaches im Studium: „Vergleichende Religionswissenschaften“) habe ich eine Vielfalt an Methoden und Herangehensweisen zum Thema „Meditation und Entspannung“ in Theorie und Praxis kennengelernt:

    • Buddhistische Meditationspraktiken
    • Taoistsische Meditation
    • Qi Gong (u.a. „Die kostbaren 8 Brokate“, die „18 harmonischen Übungen“, ein Satz von „26 Übungen nach Master Chu“, mehrere Versionen des Qi Gong im Liegen nach Volker Jung u.a.m.)
    • Meditativer Tanz und Gesang (u.a. „Dances of Universal Peace“, Mantra-Gesänge)
    • Japanisches Heilströmen
    • Tibetisches Heilyoga