Berglandschaft

Zu meiner Person

„Ich bin nach 20jähriger Abwesenheit wieder glückliche Alpen-Bewohnerin, lebenslang mit viel Sinn für gemeinschaftliche Projekte und Lebensformen, aber auch für gesellschaftliche Herausforderungen und Transformations-Prozesse.

Nach einer oberbayrisch-traditionellen Sozialisierung folgte ich ab meinem Schulabschluß zielstrebig meinen Interessen für die Diversität in Gesellschaften und die interkulturelle Vielfalt gesellschaftlicher Wirklichkeiten und studierte „Ethnologie“. Schnell verstand ich aber, dass meine Forschungs-Interessen mehr in einem aufstrebenden Fach angesiedelt waren, das sich „Kulturvergleichende Psychologie“ nannte.

Ich begann also mit dem Psychologie-Studium an der Universität Regensburg und entdeckte so mein zunehmendes Interesse an individueller Entwicklung und Heilung von psychischen Fehl-Entwicklungen.

Insbesondere meine Gaststudien an der Universität Erlangen und der University of Victoria (B.C., Canada) öffneten mir trotz der naturwissenschaftlich geprägten Stimmung in Regensburg einen Zugang zu interessanten Themen (z.B. durch ein Praktikum am Lehrstuhl für „Social Sciences“ bei Janet Bavelas, Mit-Autorin von Paul Watzlawik) und einer fortschrittlichen Perspektive auf die Erforschung des sozialen Zusammenlebens von Paaren, Gruppen und Gesellschaften.

Einschlägige Selbsterfahrung mit intensiven Gruppen-Prozessen sammelte ich schon vor meiner psychotherapeutischen Ausbildung sowohl durch meine Zeit als Musikerin in verschiedenen (Weltmusik-)Bands wie auch durch das Leben in einem altemativen Wohnprojekt.

Wichtig war für mich immer der Bezug zur Natur, so hatte ich schon früh Antennen für alle Natur-Religionen, von denen mich v.a. die Wege der nordamerikanischen und australischen Ureinwohner lang in Studium und Praxis beschäftigten. Meine verschiedensten Interessen fanden einen kohärenten fachlichen und theoretischen Überbau in der „Prozessarbeit“ von Arny Mindell.

Ich studierte dieses Fach mit Blick auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Wandlungsprozesse v.a. bei Max Schupbach (seit 2005) und in verschiedenen internationalen „Think-Tanks“ (z.B. „Worldwork“, „Europe Matters“).

Zusätzlich absolviere ich seit 2005 ein Diplomstudium am Institut für prozessorientierte Psychotherapie in Zürich. Berufliche Erfahrung in der Begleitung individueller Entwicklungen und in der Leitung psychotherapeutischer Gruppen sammelte ich durch meine Anstellung als Psychologin bei „Donum Vitae“ sowie durch meine jahrelange Arbeit als Bezugstherapeutin der „Parkklinik Heiligenfeld“. Seit 2010 bin ich in eigener Praxis tätig.

Seit 2006 leite ich Seminare zu verschiedenen Themen, u.a. an der „Akademie Heiligenfeld“ sowie an der „ViaNova Akademie – Akademie der Künste für Be- und Erziehung“:
„Pozessorientierte Perspektiven auf Gruppendynamiken und Konfliktlösungen“ sowie mit Bina Baum ” Die Göttinnenreise” (Frauengruppe) und “Transformative Atemreise”